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Die Vorteile einer kleinen Dorfschule

Die Kombiklasse – das etwas andere Lernen

 

 

„Kinder und Uhren dürfen nicht beständig
aufgezogen werden, man muss sie auch gehen lassen“

(Jean Paul)

In gemischten Klassen werden Kinder aus der ersten und zweiten bzw. der dritten und vierten Jahrgangsstufe jeweils in einem Raum unterrichtet. Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule erfolgt problemloser und kindgemäßer, da das den Kindern vertraute Prinzip der Altersmischung beibehalten wird.

Viele Inhalte können gemeinsam gelernt werden, in einigen Stunden der Woche findet aber auch eine räumliche Trennung statt. Dann übernimmt eine Kollegin eine Gruppe und unterrichtet im Nachbarzimmer vor allem solche Unterrichtsstoffe, die nicht gemeinsam besprochen werden können, beispielsweise das Einmaleins nur mit den Zweitklässlern.

Den Kindern macht es Spaß:
Die Zweitklässler sind die „Großen“, die sich schon gut auskennen und bei Bedarf auch helfen können und die Erstklässler treffen auf ihre Freunde aus Kindergartenzeiten und lernen an deren Vorbild, wie „der Hase in der Schule läuft“.

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Die Kombiklasse bietet Vorteile für Stärkere und Schwächere zugleich: Das leistungsstarke Kind bekommt „ganz nebenbei“ die Inhalte der höheren Jahrgangsstufe mit und merkt sich schon vieles. Das schwache Kind wiederholt und versteht so manches besser, wenn es selber einem Mitschüler etwas erklären darf.

Auf diese Weise kann der sozial-emotionale Lernprozess sich hier natürlicher entfalten als in stärker konkurrenzbetonten Jahrgangsgruppen.

Jedes Kind durchlebt beide Positionen – gehört also in einem Schuljahr zu den jüngeren und im nächsten zu den älteren Mitschülern und kann somit in beiden Positionen profitieren.